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Betreuungs- und Ganztagsangebot

Rahmenbedingungen

 

Zu einer verlässlichen Grundschule gehört neben dem Unterricht das freiwillige Betreuungsangebot für die Kinder der 1. und 2. Klassen. Zur Teilnahme müssen die Erziehungsberechtigten ihre Kinder für ein halbes Jahr verbindlich anmelden.

                                                                               

 

 

Konzept für die Offene Ganztagsschule

 

1.      Vorwort

 

Mit einer Elternumfrage im Juni 2007 startet die Erich-Kästner-Schule die Initiative „Ganztagsbetreuung“.

Das Ergebnis zeigte deutlich den Bedarf an unserer Schule. Zirka 76 Eltern wünschten sich zu diesem Zeitpunkt für ihr Kind ein Mittagessen, eine Hausaufgabenbetreuung und eine attraktive Arbeitsgemeinschaft am Nachmittag.

Die Erich-Kästner-Schule beantragte – nachdem die Gesamtkonferenz und der Schulelternrat zugestimmt hatten – bei der Gemeinde Wallenhorst (Schulträger) eine Ganztagsbetreuung zum 01.08.2008.

Auf der Schulausschusssitzung der Gemeinde Wallenhorst am 27. 11.2007 wurde beschlossen, dass die Initiative der Erich-Kästner-Schule für eine offene Ganztagsschule seitens der Gemeinde unterstützt wird. Ein Antrag zur Genehmigung wurde durch die Gemeinde zum 01.12.2007 beim Land Niedersachsen/ Hannover gestellt.

Seit dem 01.08.2008 ist die Erich- Kästner- Schule offene Ganztagsschule.

 

2.      Gründe für die Einrichtung der Ganztagsbetreuung an der Erich-Kästner-Schule

 

2.1.            Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit

Die offene Ganztagsschule leistet einen Beitrag zur Entlastung von Familien und Alleinerziehenden. Häufig sind diese besser beruflich qualifiziert als noch vor einigen Jahren, müssen aber oft wegen Kinderbetreuung auf eine Berufstätigkeit verzichten und verlieren dadurch den Anschluss an ihre berufliche Weiterbildung.

Defizite, die Kinder auf Grund häuslicher instabiler Familienstrukturen haben, erfordern eine Kompensation in der Lebensgemeinschaft Schule.

 

2.2.            Unterstützung, Förderung und Forderung von Kindern

Die Integration einer Hausaufgabenbetreuung in das Nachmittagsprogramm entlastet viele Eltern. Kinder aus sozial schwachen bildungsfernen Familien erhalten bessere Bildungschancen. Förderunterricht in Deutsch, Mathematik und das attraktive Angebot an Arbeitsgemeinschaften bietet den leistungsschwächeren und begabten Kindern ein hohes Maß an Förderung und Forderung. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, z.B. gemeinsam zu lernen, zu musizieren, zu lesen, sich sportlich und kreativ zu betätigen.

Das Angebot eines Mittagessens für alle Kinder sorgt für eine regelmäßige und ausgewogene, gesunde Ernährung.

 

3.      Ziele einer offenen Ganztagschule

 

Die Erich-Kästner-Schule möchte sich als Ganztagschule zu einem ganztägigen „Haus des Lebens und Lernens“ entwickeln und dabei die Vielfalt der Erfahrungsräume und Lebenslagen von Kindern angemessen berücksichtigen. Die Grundschule bietet dafür ein strukturiertes Angebot. Neue Lern- und Freizeitangebote, individuelle Fördermaßnahmen und Hausaufgabenbetreuung sind in der Gesamtkonzeption eingebunden.

Verschiedene Partner (z.B. aus Sport und Kultur) geben Unterstützung bei der Öffnung von Schule.

Langfristig sollen die SchülerInnen ihre Planungskompetenzen entfalten lernen, indem sie mehr Verantwortung übernehmen und zunehmend an der Mitwirkung in ihrer Schule beteiligt sind. Die Organisation und Durchführung aller Angebote steht unter Aufsicht und Verantwortung der Schulleitung.

 

 

 

 

4.      Angebote der Ganztagschule

 

- Nach dem gemeinsamen Mittagessen erfolgt eine Hausaufgabenbetreuung und eine individuelle Förderung von lernschwachen SchülerInnen.

Es handelt sich hierbei ausdrücklich um eine Betreuung, die lediglich die Vollständigkeit der Hausaufgaben überprüft. Eine Kontrolle auf Richtigkeit sowie die Erledigung der täglichen Lesehausaufgaben liegt in der Verantwortung der Eltern.

Aufgrund von Erfahrungen sollte die Gruppengröße 12 Schüler nicht überschreiten; somit besteht pro Tag ein Bedarf von 5-6 Gruppen.

Leistungsschwächere Schüler mit erhöhtem Förderbedarf werden in Kleinstgruppen betreut.

Pädagogische Mitarbeiterinnen und Lehrkräfte übernehmen die Hausaufgabenbetreuung und den Förderunterricht.

In den anschließenden Arbeitsgemeinschaften erteilen Lehrkräfte, pädag. Mitarbeiter und Kursleiter außerschulischer Einrichtungen den Unterricht:.

-         Bei den AG-Angeboten, die halbjährlich wechseln, wurde großer Wert auf die Qualität der Inhalte gelegt. So wird bei der Themenwahl sowohl auf die Förderung leistungsschwächerer SchülerInnen eingegangen, als auch auf die Forderung leistungsstärkerer SchülerInnen.

AG-Angebote

 

-         naturwissenschaftliche Projekte

-         Kunst-/ Bastel- und Textilangebote

-         Sportangebote

-         Gesundheitsprojekte

-         Spielangebote

 

Die SchülerInnen dürfen zwischen den Angeboten wählen; es sollte jedoch abwechslungsreich sein und ein Sportangebot wöchentlich enthalten.

 

5. Raumangebot für die Ganztagsschule

 

Nach dem Vormittagsunterricht stehen für die Hausaufgabenbetreuung und die Arbeitsgemeinschaften alle Klassen-, Gruppen- und Fachräume zur Verfügung.

Ein Raumplan ist in der Schule bereits ausgehängt.

Das Mittagessen wird in der Mensa (60 Essplätze) im Kellergeschoss des Hauptgebäudes der EKS eingenommen.

Für die sportlichen Aktivitäten steht die Haselandhalle zur Verfügung.

 

6.      Zeitraster

 

bis 12.45 Uhr

Unterricht und Betreuung innerhalb der Verlässlichen Grundschule

  12.45 - 13.30 Uhr

Mittagessen, anschließend kurze Bewegungs- oder Ruhezeit

13.30 - 14.15 Uhr

PerLe  (Hausaufgabenbetreuung)

 14.15 - 15.00 Uhr

AG - Angebote

   15.00 - 15.45 Uhr

Spielbetreuung mit flexibler Abholzeit

 

7. Organisatorische und rechtliche Regelung

 

Die Schülerinnen und Schüler des Ganztagsangebotes melden sich verpflichtend für ½ Jahr an.

Da nach Anmeldung eine Schulpflicht für das Nachmittagsangebot besteht, müssen die Kinder bei Fehltagen entschuldigt  werden. Die SchülerInnen können jedoch für einzelne Tage angemeldet werden.

                                                                                                          

                                                                                                        Stand November 2012

 

 

Stand November 2013

Mit zurzeit 6 pädagogischen Mitarbeiterinnen werden montags, dienstags, donnerstags und freitags die Kinder der 1. und 2. Klassen in der 5. Stunde betreut. Das Programm in dieser Stunde richtet sich ganz individuell nach den Bedürfnissen der Kinder. Es wird gemalt, gebastelt und vorgelesen. Bei gutem Wetter wird oft unser schöner Schulhof zum Spielen genutzt.

Mit dem Ende der 5. Stunde um 12.45 Uhr startet für die Kinder der Ganztagsschule die Mittagszeit. Während die Schüler der 3. und 4. Klassen von 12.45 Uhr bis 13.10 Uhr eine Spielpause haben, essen die Schüler der 1. und 2. Klassen. Um 13.10 Uhr gehen dann die Kinder der 3. und 4. Klassen in die Mensa zum Mittagessen und die Spielpause der 1. und 2. Klassen beginnt.

Um 13.30 Uhr beginnt die Hausaufgabenzeit. Dabei wird in Gruppen von ca. 12 Schülern gearbeitet. Aufgeteilt sind die Kinder meist nach Jahrgangsstufen. Die pädagogischen Mitarbeiter stehen hier mit Rat zur Seite und sorgen für eine ruhige, angemessene Lernatmosphäre. Kinder, die in der vorgegebenen Zeit nicht mit den Hausaufgaben fertig werden, gehen in die Hausaufgaben-Intensiv-Gruppe, um sie dort fertig zu stellen.

Für alle Kinder die mit den Hausaufgaben fertig sind und noch ein AG-Angebot gewählt haben, beginnt um 14.30 Uhr die "AG-Zeit". Am Anfang eines jeden Schulhalbjahres wählen die Schüler ihre AG-Angebote neu. Diese bestehen aus sportlichen, kreativen und spielerischen Bereichen. So bieten wir Aktivitäten wie Kochen und backen, Fußball, Woll- und Stoff AG, Spiele drinnen und draußen, kreative Ideenwerkstatt, Modellieren etc. an.

Um 15.30 Uhr endet dann für alle der Schultag in der Ganztagsschule.

21.10.2013 : Rückblick auf 5 Jahre Ganztagsschule

5 Jahre Ganztagsschule - ein voller Erfolg

 

"Die offene Ganztagsschule an der Erich-Kästner-Schule unterstützt uns Mütter und Väter, die Kindererziehung und Beruf miteinander vereinbaren müssen", sagt Herr Silvio Jurtzig, Vater von Moritz, der seit zwei Jahren das Ganztagsangebot wahrnimmt.

ca. 100 Schüler und Schülerinnen besuchen zur Zeit die offene Ganztagsschule in der Erich-Kästner-Schule und das Resultat ist einvernehmlich als sehr positiv zu bewerten. Da es der Erich-Kästner-Schule von Anfang an sehr wichtig war, dass die Ganztagsbetreuung keine Verwahrung am Nachmittag, sondern ein Haus des Lernens und Lebens sein sollte, in dem  die Kinder einen geregelten Tagesablauf erleben dürfen, ein regelmäßiges, warmes und ausgewogenes Mittagessen bekommen, sie in Ruhe ihre Hausaufgaben anfertigen können und sie in ihren Stärken und Schwächen von Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern gefördert und gefordert werden.

"Ich finde es sehr gut, dass die Arbeitsgemeinschaften sehr vielseitig und abwechslungsreich sind und jedem Kind gerecht werden können", sagt Silke Krieger, deren Tochter Nelia nach wie vor gerne die Ganztagsschule besucht. Die Arbeitsgemeinschaften ermöglichen viel Eigentätigkeit der Kinder: z.B. wird in der Schülerbücherei gelesen und gestöbert, im Musikraum gesungen und musiziert, im Werkraum mit Holz, Metall und anderen Materialien gehämmert und geschraubt, im Kunstraum gemalt und gestaltet, in der Küche kindgerecht gekocht, im Klassenraum experimentiert und geforscht,  im Ruheraum entspannt und in der Sporthalle werden verschiedene Sportarten betrieben.

Einige Schüler nehmen nicht an Arbeitsgemeinschaften teil sondern arbeiten täglich in dieser Zeit intensiv an ihren Hausaufgaben und werden von einer pensionierten Lehrerin individuell gefördert.

"Die Ganztagsschule hat sich bei uns sehr gut etabliert. Ein großes Plus ist die optimale Tatsache, dass die  pädagogischen Mitarbeiter des Vormittagsbereiches auch am Nachmittag in der offenen Ganztagsschule arbeiten, so dass eine hohe Identifikation  mit unserer Schule besteht. Wir Mitarbeiter nehmen fortlaufend an Fortbildungen teil, um ein breites Spektrum an Arbeitsgemeinschaften anbieten zu können, so dass nur wenig Zusatzkräfte von außen eingestellt werden müssen," sagt die pädagogische  Mitarbeiterin Sabine Schwegmann.

Schulleiterin Doris van Roye ist begeistert von der guten Teamarbeit zwischen den Lehrkräften am Vormittag und den pädagogischen Mitarbeitern am Nachmittag.

Durch die gute Zusammenarbeit und regelmäßigen Absprachen mit allen Beteiligten ist das Nachmittagsangebot nicht abgekoppelt sondern bildet eine Einheit und nennt sich zu Recht "Offene Ganztagsschule".

 

 

 

Frau Saaling, Frau Greuling, Frau Kopischke, Frau Röttgers, Frau Dick, Frau Wulf, Frau Schwegmann und Frau Osterheider betreuen die Kinder im Ganztagsangebot


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