„Plastikkunde“ auch in Zeiten von Corona

Frau Schad von den City Cleaners Germany besuchte zum zweiten Mal die Erich-Kästner-Schule in Hollage.

Corona-konform mit Maske, viel Abstand und jeweils nur einer Klasse lauschten die Zweitklässler gebannt dem Vortrag von Frau Schad. Ausgestattet mit dem für diese Zwecke eigens erstellten „Plastikfisch“, Bilderbüchern, aufgefundenen Luftballons, Fotos, Stofftieren und einigem Müll berichtete sie von ihren Erfahrungen und Beobachtungen beim Müllsammeln in Hollage und Umgebung.

Anhand des Haltbarkeitsdatum einer Chipstüte konnten die Kinder feststellen, wie lange manche Müllstücke in der Natur liegen, ohne aufgesammelt zu werden oder zu verrotten. Welche Folgen dieser Müll für die Tierwelt haben kann, wurde durch Frau Schad anschaulich demonstriert. So wurde ein Plüschvogel von einer Luftballonschnur am Hals befreit. Viele „Ahs“ und „Ohs“ waren zu hören, als die Kinder die Geschichte von „Marli“, dem Vogel hörten, der sich in Luftballonschnüren verheddert und in Gefahr gerät.

Schnell kamen die Kinder, die Lehrerinnen und Frau Schad miteinander ins Gespräch.  Alle waren sich einig: Müll gehört nicht in die Natur. Und ins Meer schon mal gar nicht! Doch was können wir selber tun, um die Müllberge zu verringern und die Umgebung sauber zu halten? Die Kinder hatten eine Menge Einfälle und brachten auch viele gute Ideen von zu Hause mit.

Nachdenklich, aber voller Tatendrang verabschiedeten sich die Zweitklässler von Frau Schad. Die besondere Hausaufgabe: „Erzählt euren Freunden und eurer Familie, was ihr heute gelernt habt!“ haben sie an diesem Tag sicherlich gerne erledigt.

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