Wir für die Umwelt

Die Umwelt ist uns ganz wichtig. Deswegen versuchen wir auf vieles zu achten. Zum Beispiel vermeiden wir Plastik, so gut es geht. In unserer Schülervertretung ist der nachhaltige Umgang mit der Umwelt immer wieder Thema.

Umweltaktionen

Richtig lüften – wie geht das eigentlich? Und warum ist es so wichtig für uns und unsere Umwelt?

Antworten auf diese und andere Fragen konnte Frau Anne-Marie Kruse vom  e&u energiebüro Bielefeld geben. Sie besuchte auf Vermittlung des Klimaschutzmanagers der Gemeinde Wallenhorst Herrn Sprenger die Klassensprecher der Erich-Kästner-Schule in Hollage, um diese zu Mediatoren in Sachen „Klimafreundliches Lüften“ auszubilden. Auf altersangemessene und anschauliche Weise informierte Frau Kruse die Kinder zunächst über den Aufbau und die Funktionsweise einer herkömmlichen Heizungsanlage und dem damit verbundenen Energieverbrauch. In einem zweiten Schritt erfuhren die Kinder spielerisch, welche Auswirkungen der übermäßige Ausstoß von CO2 auf unser Klima hat. Hier zeigte sich, dass einigen Kindern die Stichwörter „Klimaerwärmung“ und „Treibhauseffekt“ durchaus schon bekannt  waren. Anschließend wurde gemeinsam überlegt, warum das Lüften gerade in einer Schule besonders  wichtig ist und welche Auswirkungen fehlender Sauerstoff im Klassenzimmer auf Kinder und Erwachsene hat.

Allen Kindern war schnell klar: Lüften ist wichtig, aber wie?  Von Frau Kruse erhielten die Kinder dazu folgende Informationen:

– Alle 30 bis 45 Minuten sollte im Klassenraum gelüftet werden.

– Dazu werden die Fenster für 3 bis 5 Minuten weit geöffnet.

– Zwischen den Lüftungsphasen bleiben die Türen des Klassenraums

geschlossen, damit die Wärme im Raum bleibt und der Flur nicht mitgeheizt

wird.

Diese Tipps lassen sich sicherlich beim Lüften in den eigenen vier Wänden umsetzen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel!

Plastikfasten

Riesige Müllinseln (Plastic Islands), verschmutzte Ozeane und Flüsse, Tiere, die unter den Plastikmüllbergen in ihrem natürlichen Lebensraum leiden. Diese Entwicklung wollten die Kinder an Der Erich-Kästner-Schule stoppen. Und so startete am Aschermittwoch die Aktion „Plastikfasten“, die einige Schüler folgendermaßen beschrieben haben:

„Seit dem 6. März fastet die Erich-Kästner-Schule auf Plastik. Wir verzichten auf Plastik, weil sonst die Meere verdrecken. Plastik völlig zu vermeiden, ist sehr schwer, aber wir geben unser Bestes. In den Brotdosen ist im Augenblick kaum noch Plastikmüll. Das, was trotzdem anfällt, sammeln wir in Gelben Säcken in der Aula. Die Gelben Säcke nimmt Frau Nee mit, denn an unserer Schule wird der Müll noch nicht getrennt gesammelt und entsorgt.“

Plastikpiraten

Auch nach der Fastenzeit ist das Thema Umwelt/ Plastikmüll für die Schüler noch ein großes Thema und immer wieder ein Gesprächsinhalt  im Unterricht. Da kam eine schriftliche Einladung zur Teilnahme an der Aktion „Plastikfasten“ (Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung) gerade recht.

Mit folgenden konkreten Fragestellungen beschäftigen sich die Plastikpiraten in ganz Deutschland:

– Wie stark sind deutsche Fließgewässer und Meere mit Plastikmüll verseucht?

– Welche Arten von Kunststoffen lassen sich besonders häufig in der Umwelt finden?

– Welche Auswirkungen hat das auf unsere Meere und Ozeane?

Wir haben entsprechende Untersuchungen für ein Fließgewässer in unserer unmittelbaren Umgebung, der Hase durchgeführt. Dazu trafen sich 14 Viertklässler, der EKS, Frau Pöppelmann und Frau Nee sowie einigen hilfsbereite Eltern in Pye an der Kanalbrücke, In vier Aktionsgruppen wurden verschiedene Untersuchungen vorgenommen und in einem Aktionsheft dokumentiert. Die Ergebnisse werden zu einem späteren Zeitpunkt hoch geladen und an die Kielerforschungswerkstatt geschickt.

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